Likemedien N°11

In unserer Rubrik „Likemedien“ präsentieren wir unsere Fundstücke aus dem Netz der aktuellen Woche. Artikel, die uns beschäftigt, oder Videos, die uns bewegt haben. Wir freuen uns über Empfehlungen. Das Logo Billy mit einem großen Daumen nach oben. Das internationale Zeichen für alles okay!

EIn Sonnenuntergang. Man sieht den Schatten eines Berges und einen Menschen in Streckpose darauf. Neben ihm ein Rollstuhl.

Screenshot: autostraddle.com

Artikel

  • „Wer fesselt wen an den Rollstuhl?“ – Im General Anzeiger geht es um die Perspektive auf Behinderung, die auch von Medien und dessen verwendeten Sprache geschaffen wird. Man greift schnell mal zu Floskeln, dabei sollte man einfach seine Interviewpartner*innen fragen, ob sie leiden oder ‚tapfer ihr Schicksal meistern‘. Siehe dazu auch unsere Tipps.
  • Stockfotos sind behinderten Menschen und vielen anderen ein Dorn im Auge – Ein Fundstück diese Woche sammelt Bilder von Behinderung, wie sie auf solchen Bildern zu sehen sind. Unserer Tipp für alle Fälle: Unser Schwesterprojekt gesellschaftsbilder.de, eine Fotodatenbank mit klischeefreien Bildern zu Behinderung.
  • Der Vater eines Sohnes mit Down-Syndrom veröffentlichte ein Video, in dem sein Sohn zu Lady Gaga’s „Born this way“ tanzt. Das Video ging viral. In einem Artikel reflektiert er die Reaktionen und spricht auch von drei Arten von „Inspiration Porn“.
  • Leidmedien-Autor Michel Arriens durfte vergangene Woche in seiner Heimatstadt Hamburg plötzlich nicht mehr Bus fahren. Grund waren Sicherheitsbedenken wegen seines Rollers, den er zur Fortbewegung nutzt. Mittlerweile kam es zu einer Einigung mit dem Hamburger Verkehrsverbund.
Ein schwarz-weißer Artikelausschnitt ist zu sehen. Darauf der Titel Ein kleinwüchsiger Hamburger darf plötzlich nicht mehr Bus fahren." Darunter steht Michel Arriens auf seinem Roller, hinter ihm ein Linienbus.

Screenshot: Stern.de

 

In eigener Sache

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