Likemedien N°13

In unserer Rubrik „Likemedien“ präsentieren wir unsere Fundstücke aus dem Netz der aktuellen Woche. Artikel, die uns beschäftigt, oder Videos, die uns bewegt haben. Wir freuen uns über Empfehlungen. Das Logo Billy mit einem großen Daumen nach oben. Das internationale Zeichen für alles okay!

Artikel

  • Die vergangene Woche stand medial im Zeichen der Recherchen vom Team Wallraff- Reporter undercover. Die Mitarbeiterin Caro Lobig hatte in Wohnstätten für Menschen mit Behinderung verdeckt recherchiert und teilweise Gewalt und übergriffiges Verhalten der Mitarbeiter*innen gegenüber den Menschen mit Behinderung dokumentiert. Leidmedien.de berichtete.
  • Der goldene Bär der Berlinale ging an den Film „On Body and Soul“: Die Hauptdarstellerin hat Sozialphobien, ihr Partner einen gelähmten Arm. Im Deutschlandradio Kultur spricht die Regisseurin Ildikó Enyedi über den Film.
  • Wie geht es Geflüchteten mit Behinderung in Deutschland? Aufgrund individuell benötigter Hilfe, ist es schwieriger ihnen zu helfen, berichtet die taz.
  • Popow tanzt: Leichtathlet und Paralympics-Sieger Heinrich Popow macht bei der RTL-Show „Let´s Dance“ mit.
  • Für blinde Kinder erschien im Februar das Mitmachbuch. Alle Infos dazu beim Verein „Anderes Sehen“:

Hinweis

  • Wichtiger Hinweis für alle Social Media – Leute: Bei Twitter gibt es eine Funktion, die blinden Menschen ermöglicht, die geposteten Bilder ebenfalls zu verstehen. Das geht über die Bildbeschreibung.

Heiko Kunert macht in einem Tweet die Tagesschau darauf aufmerksam, dass Bilder bei Twitter mit einem Alternativtext versehen werden sollten.

Videos

  • Disability Mainstreaming vom feinsten: Der Glühbirnenherrsteller Osram hat in einem Werbespot einen rollstuhlfahrenden Fotografen eingesetzt. Besonderer Kniff: Die Behinderung des Mannes kommt thematisch nicht im Spot vor.

In eigener Sache

Viele Menschen sitzen gern mal beim Essen. Und nicht nur Leute mit Nahrungsmittelallergien wissen gern, was sie da essen. Jede*r braucht mal ne Pause, daher sind Aufzüge nicht nur etwas für Rollstuhlfahrer*innen und ein Ruheraum nicht nur etwas für Menschen, die schnell von Reizen überflutet werden, wie Autist*innen.

 

 

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