Kategorie: Aktuelle Beiträge

Mit Hamlet per Du – Sebastian Urbanski Porträt

Theater, Kino, Film – Sebastian Urbanski stand als Schauspieler schon auf vielen Bühnen. Bekannt wurde er durch die Synchronisation des Hauptdarstellers, Pablo Pineda, in dem spanischen Kinofilm “Me too” und als Schauspieler im Film “So wie du bist” (ARD). Jetzt erschien sein erstes Buch “Am liebsten bin ich Hamlet” im Fischer Verlag (2015). Doch bis SchauspielerInnen mit Downsyndrom in Sachen Anerkennung und Gehalt dort angekommen sind, wo SchauspielerInnen ohne Downsyndrom sind, ist es noch ein weiter Weg. Judyta Smykowski traf Sebastian Urbanski an seinem Arbeitsplatz, dem Theater RambaZamba.

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Inklusive „MDR Audio App“ für blinde, sehbeeinträchtigte und sehende Menschen

Barrierefreie Apps werden meist für eine Personengruppe mit einer bestimmten Beeinträchtigung entwickelt. Die “MDR Audio App” möchte direkt eine App für alle sein, ob für sehbeeinträchtigte, blinde oder sehende Menschen. Wie das Team vom MDR die App innerhalb kürzester Zeit entwickelte und was NutzerInnen davon halten, beschreibt Philip Kretschmer.

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Auch behinderte Menschen haben Sex – Filmkritik zu „Dora oder Die sexuellen Neurosen unserer Eltern”

„Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern“ ist ein Kinofilm, dem die Presse unterstellt, er breche Tabus. Allen voran das Tabu, dass Menschen mit Behinderung Sex haben und dass sie sich sogar fortpflanzen. Judyta Smykowski über den neuen Film mit Lars Eidinger und Victoria Schulz und der Frage nach dem wirklichen Skandal.

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“Ohrenwischerei” in der Werbung – Hörbehinderung und Kommunikation

Da wo viele Menschen versuchen, ihre eigene Behinderung vor ihrer Umgebung zu verstecken, setzt unsere Autorin Claudia Piplow auf “auffälliges Hören” und zeigt offen ihre grünen Hörgeräte. Mit dieser Taktik will sie Bewusstsein schaffen und Vorurteile gegenüber Hörbehinderungen abbauen. Warum es für hörbeeinträchtigte Menschen wichtig ist, selbstbewusst mit ihrer Behinderung umzugehen und wie die Werbung als großes Medium dazu beitragen kann, schreibt Piplow im dritten Teil der Leidmedien-Reihe “Bei einander Gehör finden”.

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Inklusion ist mehr als eine Geste: Die barrierefreie Apotheke von Wien

Barrierefreie Kommunikation ist in akuten Krankheitsfällen unabdingbar und oft überlebenswichtig. Für gehörlose und schwerhörige PatientInnen gestaltet sich diese Kommunikation jedoch schwierig, wenn medizinisches Fachpersonal die Gebärdensprache nicht beherrscht oder kein Gebärdensprachdolmetscher zur Verfügung steht. Wie Inklusion im medizinischen Bereich funktionieren kann, und dass sich Inklusion und wirtschaftliches Denken nicht ausschließen, beschreibt Karin Chladek am Beispiel der Wiener Marien Apotheke. Der Artikel ist der zweite Teil unserer Reihe “Beieinander Gehör finden”.

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