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Leidmedien.de ist eine Internet-Seite

Mann hat Mikrofon in der Hand und stellt einer Frau eine Fragefür Journalistinnen und Journalisten.

Das sind:

Menschen, die Artikel für die Zeitung schreiben.

Oder Filme für das Fernsehen machen.

Oder für das Radio arbeiten.

 

 

Die Sozial-Helden haben Leidmedien.de gegründet.Logo des Verein: Sozialhelden

Die Sozial-Helden sind ein Verein.

Da arbeiten Leute mit Behinderung und Leute ohne Behinderung.

An einem Tisch sitzen zwei Männer, eine Frau und ein Rolstuhlfahrer. Sie sprechen miteinander.

Die Sozial-Helden schreiben und reden

über viele verschiedene Sachen.

Oft geht es auch um das Thema Behinderung.

 

Die Sozial-Helden wollen:

  • Dass Journalisten richtig über Menschen mit Behinderung berichten.
  • Dass Menschen mit Behinderung überall dabei sein können.

Eine Zeitung von der man das Titelblatt sieht.

 

Manchmal schreiben Journalisten

in der Zeitung etwas über Menschen mit Behinderung.

Oder im Fernsehen gibt es etwas über Menschen mit Behinderung.

 

Die Sozial-Helden meinen:

Manche Journalisten benutzen zum Beispiel falsche Wörter.

Sie schreiben zum Beispiel über Rollstuhl-Fahrer:Ein Rollstuhlfahrer, der gefesselt und geknebelt an einen Rollstuhl ist

Sie sind an den Rollstuhl gefesselt.

Oder über Menschen mit Muskel-Schwund:

Sie leiden an Muskel-Schwund.

Oder sie haben ein schweres Schicksal.

Das hört sich dann so an:

Als wenn Menschen mit Behinderung immer nur arm dran sind.

Oder immer leiden.Eine Frau die weint

Und man deshalb Mitleid haben soll.

Viele Journalisten denken:

Menschen mit Behinderung sind Opfer.

 

Aber viele Menschen mit Behinderung sagen:

Das stimmt nicht!Zwei Menschen strecken die Arme in die Luft, um Stärke zu zeigen.

Wir sind keine Opfer.

Wir haben eine Behinderung.

Aber das ist nicht immer schlimm.

Wir kommen zwar manchmal irgendwo nicht rein.

Weil zum Beispiel Rampen und Aufzüge fehlen.

Oder wir verstehen nicht alles so schnell.

Aber wir sind deshalb keine Opfer!

 

Manche Journalisten schreiben zum Beispiel auch:

Menschen mit Behinderung muss man bewundern.Menschen in einen Redaktionsraum.

Die Journalisten denken: Die Behinderung ist ganz schlimm.

Aber den Menschen mit Behinderung ist das egal.

Sie machen auch viel, auch mit ihrer Behinderung.

Sie lassen sich nicht unterkriegen.

Zum Beispiel:

Sie gehen arbeiten genauso wie Menschen ohne Behinderung.

Deshalb denken manche Journalisten oft:

Menschen mit Behinderung sind Helden.

 

Aber viele Menschen mit Behinderung sagen:Vier Menschen: der eine hat ein Rollator und eine sitzt im Rollstuhl

Das stimmt auch nicht!

Wir sind keine Helden!

Für uns ist es ganz normal, eine Behinderung zu haben.

Wir sind keine Super-Männer oder Super-Frauen.

Nur weil wir auch arbeiten, raus gehen und Freunde oder Familie haben.

Genauso wie Menschen ohne Behinderung.Das Logo von Leidmedien in einem Fernseher. Einmal als Held und einmal als Opfer.

 

So berichten Journalisten oft falsch über Menschen mit Behinderung.

In der Zeitung, im Fernsehen oder im Radio.

Da sind Menschen mit Behinderung oft nur Opfer oder Helden.

Obwohl doch alle Menschen unterschiedlich sind!

Auch Menschen mit Behinderung!

 

Viele Journalisten wissen zu wenig über Menschen mit Behinderung.Drei Fragezeichen

Sie kennen vielleicht selber keine.

Sie haben vielleicht keinen Kollegen mit Behinderung.

Deshalb schreiben sie oft falsche Sachen über Menschen mit Behinderung.

Das ist schade.

Denn: Journalisten machen eine wichtige Arbeit.

Viele Menschen lesen Zeitung und schauen Fernsehen.

Sie lesen oder hören dann auch solche falschen Sachen über Menschen mit Behinderung!

Sie denken dann falsch über Menschen mit Behinderung! Logo von Leidmedien.de

 

Die Sozialhelden haben deshalb Leidmedien.de erfunden. 

Auf Leidmedien.de gibt es Tipps für Journalisten: 

  • Damit sie besser schreiben können über Menschen mit Behinderung.
  • Und worauf sie achten müssen.Eine Frau im Dreieck mit erhobenen Zeigefinger

Zum Beispiel: welche Wörter gut sind und welche schlecht sind.

Auf Leidmedien.de schreiben

Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung.

Das gibt es alles auf Leidmedien.de:

  • Gute und schlechte Zeitungs-Artikel über Menschen mit Behinderung
  • Gute und schlechte Filme über Menschen mit Behinderung
  • Tipps: Wie man besser schreiben kann
  • Tipps: Welche Wörter gut sind und welche schlecht sind.
  • Tipps: Was wichtig ist, wenn sie sich mit Menschen mit Behinderung treffen.
  • Journalisten mit Behinderung haben aufgeschrieben: Das wünschen wir uns.              So sollen alle Journalisten schreiben.    
  • Es gibt viele Informationen für Journalisten. Zum Beispiel:                                                 – Inklusion – was das heißt.                                                                                                 – Wie viele Menschen mit Behinderung in Deutschland leben.                                           – So geht es Menschen mit Behinderung.                                                                           – So ging es ihnen früher.   .
  • Vorschläge: Über diese Themen können Journalisten mal was schreiben.

Ein Junge der  sich den Zeigefinger an die Stirn fasst

 

 

 

Wir von Leidmedien.de wollen keine Besser-Wisser sein!

Jeder kann Fehler machen. 

Daumen mit erhobenen ZeigefingerEs gibt viele verschiedene Meinungen zu jedem Thema.

Wir wollen nicht, dass sich Journalisten Sorgen machen:

Dass sie vielleicht alles falsch machen.

Sie sollen mehr über Menschen mit Behinderung berichten!

Unsere Tipps sollen ihnen dabei helfen.

Bilder: © Leidmedien.de © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V. Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013. Leichte-Sprache-Zeichen: © Inclusion EuropeZeichen Leichte Sprache Gestaltung mit Bildern und Prüfung: Einfach verstehen – Medienwerkstatt für leichte Sprache www.einfachverstehen.de  

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