In unserer Rubrik „Likemedien“ präsentieren wir unsere Fundstücke aus dem Netz der aktuellen Woche. Artikel, die uns beschäftigt, oder Videos, die uns bewegt haben. Wir freuen uns über Empfehlungen.

Artikel

  • Inklusion in der Schule: „Wenn wir wirklich in einer inklusiven Gesellschaft leben wollen, und dafür haben wir uns mit der UN-Konvention ja entschieden, dann können wir nicht Menschen mit einer Behinderung frühzeitig entmündigen und in Sondersystemen verschwinden lassen.“ Im Interview mit der FAZ beschreibt die Autorin und Mutter einer behinderten Tochter Julia Latscha, das Leben mit ihrem Kind.
  • Öffentliche Arbeitgeber sind nicht mehr verpflichtet, schwerbehinderte Menschen einzustellen, berichtet rollingplanet.net
  • Mord an behinderten Menschen: Im Auftrag der Ruderman Family Foundation wurde untersucht, wie in den USA über die Ermordung von behinderten Menschen berichtet wird. Wenn der Mord von Pflegepersonal oder Familienmitgliedern verübt worden ist, ist oft sogar von einer „Gnadentat“ die Rede.
  • Nach dem Rollstuhl-Bullshitbingo gibt es nun das Bullshit-Bingo zu Depressionen.
  • Blinde Menschen auf dem 1. Arbeitsmarkt: Die FAZ porträtiert Alexander Dörrbecker, Referatsleiter im Bundesjustizministerium.

Videos

  • Was wäre, wenn bekannte Filme einfach mal mit behinderten Schauspieler*innen (in der Hauptrolle!) besetzt würden? Die Aktion Mensch hat´s ausprobiert:
#FilmeMalAnders

Was wäre, wenn Menschen mit Behinderung öfter mal die Hauptrolle spielen würden? Wir haben es einfach ausprobiert!Wenn's euch gefällt, teilt es gern 🙂 #FilmeMalAnders

Posted by Aktion Mensch on Donnerstag, 13. April 2017
  • Die Abendschau des Rundfunk Berlin Brandenburg berichtet über das „InklusionsTaxi“ Berlin:

In eigener Sache

Porträt von Singer und Songwriter Graf Fidi vor einer gelben Holzwand

Singer und Songwriter Graf Fidi Foto: Andi Weiland

  • „Beats, Battles, Behinderung“ – im Blog der Aktion Mensch ist ein Porträt des Rappers Graf Fidi von Lilian Masuhr erschienen.
  • Im Deutschlandfunk sagt Projektleiterin Lilian Masuhr: „Uns geht es bei Leidmedien.de nicht darum, Sprachpolizei zu spielen, sondern eine generelle Haltung zu entwickeln“. Das ganze Interview aus der Sendung „@mediasres“ anlässlich einer Figur mit Autismus in der US-Ausgabe der Sesamstraße gibt es hier.

Titelbild: Screenshot Deutschlandfunk