Diese Woche haben wir die Gebärde für das Wort “Yay” gelernt und eine gute Reportage über eine junge Frau im BR gesehen. Außerdem stehen die fünf Finalist*innen der Digital Imagination Challenge fest.

Neues aus den Medien

  • In der New York Times schrieb Cheri A. Blauwet darüber, wie es ist, eine Ärztin im Rollstuhl zu sein.
  • Nach den Enthüllungen von Team Wallraff – Reporter undercover über die Zustände in einigen Wohnstätten der Lebenshilfe (Wir berichteten) gibt es nun eine Plattform, auf der Missstände und Beschwerden eingetragen werden können. Fraglich ist, ob die Anlaufstelle von Betroffenen gefunden wird.
  • Modelabel “Auf Augenhöhe”:  In der Berliner Zeitung wird über die Modemacher*innen berichtet. Sie machen Kleidung für Menschen mit Kleinwuchs.

Videos

  • Anna ist Psychotherapeutin und seit kurzem erblindet. Die Sendung Puls vom Bayerischen Rundfunk hat sie in ihrem Alltag begleitet:

Tweets aus dem Alltag

In eigener Sache

  • Die fünf Finalist*innen der Digital Imagination Challenge von Unity Media, Impact Hub Berlin und Sozialhelden sind ausgewählt. Der Wettbewerb kürt die besten Ideen für mehr Barrierefreiheit in den digitalen Medien. Im Finale sind:
    • BACC: Die Macher*innen setzen sich für barrierefreie E-Publikationen ein.
    • Frazier: Automatisierung von Audiodeskription.
    • Gaze the Web: Ermöglicht Webnutzer*innen mit Augenbewegung, den Browser zu steuern.
    • LAYA: Ein barrierefreies E-Learning Werkzeug, mit dem man Sprachen lernen kann.
    • Signers Mask: Ein Tool, das Menschen, die in Videos Gebärdensprache nutzen, anonymisiert.

Titelbild: Screenshot nytimes.com