In unserer Rubrik “Likemedien” präsentieren wir unsere Fundstücke aus dem Netz der aktuellen Woche. Artikel, die uns beschäftigt, oder Videos, die uns bewegt haben. Wir freuen uns über Empfehlungen.

Veranstaltungen

  • Konfetti überall! Die Pride Parade brachte am Samstag viele feiernde Leute nach Berlin zusammen. Die Redebeiträge zur Veranstaltung könnt ihr auf der Website der Parade nachlesen.
  • Mit Vielfalt gegen Populismus” ist der diesjährige Leitsatz des Journalismusforum am 7. November der ARD.ZDF medienakademie in Köln. Wir sind auch mit einem Workshop vertreten.

Beiträge

  • In der neuen Ausgabe der Aktion Mensch-Serie “Frag mich doch” war Bloggerin Anastasia Umrik zu Gast. Es ging u.a. um die Frage “Wie begrüße ich Menschen mit Behinderung?” Spoiler: Wie alle anderen Menschen auch. 😉
  • Barrierefreiheit beim Arzt: In der Hamburger Zahnarztpraxis von Marianela Schuler- Alarcón gibt es hörendes und gehörloses Personal, gehörlose Patient*innen sind erleichtert, sich dort verständigen zu können, das nehme auch die Ängste vor den Geräten der Ärztin, sagen sie.
  • Studie zur Präsenz von Frauen in Film und Fernsehen: Leider ist es wenig überraschend, was die Universität Rostock herausfand: Männer sind zum großen Teil Experten, Gameshow-Moderatoren, Journalisten und Sprecher im Fernsehen. Ältere Frauen kommen viel seltener vor, als ältere Männer. Initiatorin der Studie war Schauspielerin Maria Furtwängler.
  • Petition für mehr Dolmetscherbudget: Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg beklagt laut Deutscher Gehörlosenzeitung: „Aktuell ist die Finanzierung von Dolmetscherkosten für Elternabende und Elterngespräche eine freiwillige Leistung des Sozialministeriums.“

In eigener Sache

  • In der Sendereihe “Exakt” des MDR gab es einen Beitrag über die Arbeit von Leidmedien.de.
  • Raúl Krauthausen gab dem Magazin Perspective Daily ein Interview zu Politik und Inklusion:

Inklusion bedeutet für mich: Durch den Abbau von Barrieren und Hindernissen in unserer Gesellschaft werden alle Menschen im Rahmen ihrer Möglichkeiten in die Lage versetzt, ihre Träume zu verwirklichen. Also gleiches Recht für alle, wobei unterschiedliche Startbedingungen ausgeglichen werden müssen, wenn zum Beispiel jemand nicht so gut laufen kann.

  • Kennt ihr schon das Reiseportal travelable.info der Sozialhelden? Hier können sich Rollstuhlnutzer*innen über die Barrierefreiheit in deutschen Städten informieren oder auch einfach eine der Städtetouren nachempfinden. Wir sind immer auf der Suche nach neuen Touren durch Deutschlands Städte.

Foto: Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de