In unseren Likemedien Numero 34 geht es um den 1. Arbeitsmarkt, den medialen Umgang mit Suizid und eine angehende Schauspielerin mit Gehbehinderung, die in New York durchstarten will.

Beiträge

  • 1. Arbeitsmarkt: Einen guten Überblick über die Lage von behinderten Menschen auf dem 1. Arbeitsmarkt gibt dieser Artikel von Zeit Online. Für behinderte Menschen, die sich gerade mit der Berufswahl beschäftigen, haben wir einige Beratungsangebote aufgelistet.
  • Berichterstattung über Suizid: Wie ist eine Berichterstattung über einen Suizid überhaupt denkbar? Margarete Stokowski sucht nach Antworten in ihrer Kolumne bei Spiegel Online. Empfehlungen für Journalist*innen finden sich auch hier.
  • Inklusiver Co-Workingspace: In Berlin hat Europas erster inklusiver Coworking Space Tuechtig eröffnet. Ein Bericht von der Aktion Mensch:

Der Zugang ist ebenerdig, die Schreibtische höhenverstellbar. Blinden Nutzern werden Brailletastaturen und schwerhörigen Teilnehmern für Teamsitzungen eine frequenzmodulierte Funksignalanlage zur Verfügung gestellt. Zum Angebot gehören auch Assistenzleistungen wie Übersetzungen in Gebärdensprache, Unterstützung bei der Erstellung von Businessplänen oder Hilfestellung durch Fremdsprachenkenntnisse.

Beitrag auf aktion-mensch.de

  • Bewegender Beitrag: „Eine Welt voller Gründe, glücklich zu sein“ Eine Mutter über ihr Leben mit einer schwerbehinderten Tochter im ZEITmagazin.
  • Para-WM Leichtathletik in London DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher ist verägert über mangelnde Berichterstattung über das Sportevent:

Ich bin nachhaltig verärgert und habe kein Verständnis dafür, dass so wenig berichtet wurde. Umso mehr, wenn man sich den Erfolg des deutschen Teams ansieht. Wir sind mit nur 23 Athleten vertreten gewesen und haben achtmal Gold, siebenmal Silber und siebenmal Bronze geholt – und das ohne sieben aktuelle Paralympics-Sieger von Rio. Das ist eine Erfolgsbilanz und die hätte in Deutschland gezeigt werden sollen.

Friedhelm Julius Beucher

Präsident des Deutschen Behindertensportverbands

  • Die angehende Schauspielerin Coco de Bruycker sprach beim Radiosender DASDING über ihr Projekt, an die New York Film Academy zu gehen. Unterstützt sie gern dabei.
Mein Traum ist, dass man irgendwann einfach den Fernseher anstellt und dann sind da alle möglichen Menschen – und ein Behinderter ist auch dabei. Aber das wird gar nicht mehr groß thematisiert.
Coco de Bruycker

Schauspielerin

Titelbild: Screenshot Aktion Mensch