In der vergangenen Woche ging’s um Themen wie Comics über den Alltag von Autist*innen, den Streit um das Cochlea-Implantat bei gehörlosen Kindern und Diskriminierung von behinderten Menschen im Alltag, die #kaumzuglauben ist.

Interessantes

  • Endlich ist es Zeit für den Adventskalender! Mit Gebärdensprach-Dolmetscherin Laura M. Schwengber lernt ihr bis Weihnachten 3 Lieder in Gebärdensprache, los geht’s mit: “Lasst uns froh und munter sein”. Auf ihrer Facebook-Seite könnt ihr jeden Tag vorbeischauen. Die Deutsche Gehörlosenzeitung hat eine Übersicht über mehrere Adventskalender gemacht. Mit dabei sind die Videos vom BILING e.V. Amelie Ulrich gebärdet das Märchen “Der Froschkönig”:
  • In vielen Medien wurde über die Diskussion um die Operation eines gehörlosen Kindes berichtet. Ein Arzt setzt sich für die Implantation des Cochlea-Implantats ein, gegen den Willen der Eltern. Bei SPIEGEL ONLINE kommen Betroffene zu Wort, mit dabei Inklusionsbotschafterin Ines Helke.
  • “Das wird schon wieder”. So hat ein Mann seinen depressiven Freund geheilt. Meint zumindest Der Postillon Kathrin Wessling schreibt auf Twitter, was depressive Menschen nicht so einfach machen können.
  • Die Studentin Mikayla Holmgren hat als erste Frau mit Down-Syndrom bei einer gewöhnlichen Miss-Wahl in den USA mitgemacht (Artikel ze.tt). Ermutigt wurde sie von einer früheren Teilnehmerin, die als erste Frau mit Hijab und Burkini antrat. Auch wenn Miss-Wahlen Geschmackssache sind, finden wir das einen richtigen Schritt in Richtung Mainstream.
  • Die “Sendung mit dem Elefanten” vom WDR drehte sich letztes Ma um die Geschwister Willi und Olivia dreht. Willi hat das Down-Syndrom und kommt vom “Planeten Willi”. Die Reaktionen waren gemischt, die Diskussion lest ihr hier – oder schaut selbst:

Termine

Tweets aus dem Alltag

Mit der Kampagne #kaumzuglauben thematisierte am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung die BAG Selbsthilfe die immer noch vorhandene Diskriminierung von Menschen mit chronischer Krankheit und Behinderung:

In eigener Sache

  • Wie Menschen mit Behinderung in den Medien Österreichs dargestellt werden, wurde beim ORF diskutiert. Im Interview waren u.a. Volker Schönwiese, Maria Pernegger, Martin Habacher, Martin Ladstätter – und Judyta Smykowski von Leidmedien.de.
  • “Ich steuere auf jeden Fall auf Altersarmut zu” sagt Raul Krauthausen und hat für DIE ZEIT offen gelegt, was er verdient und wofür er im Monat Geld ausgibt. Er macht darauf aufmerksam, dass viele Menschen mit Behinderung Probleme auf dem 1. Arbeitsmarkt haben und auch in Behindertenwerkstätten viel zu wenig verdienen.
  • Unser Schwesterprojekt “Gesellschaftsbilder” wurde eingeladen, Fotos im Friedrichstadtpalast zu machen. Die Ergebnisse von Andi Weiland werden bald veröffentlicht. Hier ein Vorschaubild.
  • Wie berichte ich über Sportler*innen mit Behinderung auf Augenhöhe? Judyta Smykowski gab der Paralympics Zeitung vom Tagesspiegel einen Workshop: