Am 21.03 ist Welt-Downsyndrom-Tag. Wir schauen auf eigene Perspektiven, Medienberichte und berührende Kampagnen.

Aus den Medien

  • Wie arbeitet das Magazin Ohrenkuss? Eine Reportage im Bonner Generalanzeiger.
  • “Sie hat ein Chromosom mehr als wir. Oder vielleicht haben wir ein Chromosom zu wenig”, sagt ein Vater über seine Tochter mit Down-Syndrom. Die Deutsche Ärztezeitung beleuchtet in der Reportage über eine Familie auch den Aspekt der Pränataldiagnostik bei schwangeren Frauen.
  • Liliane Zuuring hat drei Kinder, eines mit Trisomie 21. Die WAZ-Redakteurin berichtet ehrlich und humorvoll von ihrem Familienleben.
  • Das Portal “Down-Syndrom.at” hat Kinderbücher gesammelt, bei denen es um Kinder mit Behinderung geht.
  • Der MDR hat eine Infoseite mit Reportagen und Hintergründen erstellt.

Die eigene Perspektive von Menschen mit Downsyndrom

  • Natalie Dedreux, Mitarbeiterin des Magazins Ohrenkuss erklärt in einem Blogpost, warum wir alle heute zwei verschiedene Socken tragen sollten.
  • Schauspielerin und Aktivistin Carina Kühne schrieb ihrerseits einen Zwischenruf und übte darin Kritik an den Medien, dass diese zuwenig über Menschen mit Trisomie 21 als Teil der Gesellschaft berichten.

Pränataldiagnostik

  • Deutschlandfunk: Zurzeit prüft ein Bundesausschuss, ob Pränataltests weiterhin von den werdenden Eltern bezahlt oder von den Krankenkassen übernommen werden müssen. Die behindertenpolitische Sprecherin der Grünen, Corinna Rüffer, forderte eine zusätzliche ethische Debatte darüber, welche Folgen die Testergebnisse bei der Entscheidung für oder gegen das Kind haben.
  • Raúl Krauthausen beschäftigte sich für das Format “Hirnwäsche” bereits im letzten Jahr mit dem Thema Pränataldiagnostik und Spätabtreibung.

Kampagnen zum #Weltdownsyndromtag

  • Im Kurzfilm “Yolk” entdeckt die 15-jährige Lena ihre Sexualität. Ihre Mutter ist davon sehr irritiert und versucht die weitere Entwicklung zu verhindern:

Yolk from jeremy.luc on Vimeo.

  • Ein “Carpool-Karaoke” der etwas anderen Art: 50 Mütter performen gemeinsamen mit ihren Kindern zum Song “A Thousand Years” von Christina Perri:

Unter dem Hashtag #IncludeUsFromTheStart fordert die italienische Organisation “Cooredown” das Recht auf inklusive Bildung durchzusetzen. Dazu gibt es ein Video der Schülerin Lea:

Und in den sozialen Medien…

Titelbild: BKJ / Andi Weiland