In unserer Rubrik “Likemedien” präsentieren wir unsere Fundstücke aus dem Netz der aktuellen Woche. Artikel, die uns beschäftigt, oder Videos, die uns bewegt haben. Wir freuen uns über Empfehlungen.

Welt-Autismus-Tag am 2. April

  • Protest von Autist*innen: Den Welt-Autismus-Tag nutzten einige Autist*innen im Netz für einen Protest: Sie schwiegen, weil noch zu oft über sie gesprochen wird, statt mit ihnen. Informationen zum Protest gibt’s unter anderem bei der Autorin Marlies Hübner. #heuteschweigenwir
  • Autismus als Metapher: Bei Autismus FAQ wird erklärt, in welchem Medien-Kontext Autismus als abwertende Metapher verwendet wird. Die Comiczeichnerin “Fuchskind” veröffentlichte passend dazu einen Comic:
  • Leben mit Autismus: Da Autismus verschiedene Ausprägungen hat, ist es gut, nicht von dem Autismus zu sprechen. Wie der Autor und Speaker Aleksander Knauerhase sein Leben mit Autismus empfindet, erzählt er in der Sendung “Der Abend” vom SWR. Und ITler und Podcaster Jan Schümann beschreibt seine Sicht im Kidz-Podcast
  • Kommunikation mit Autist*innen: Tipps, wie die Kommunikation mit Autist*innen leichter fällt, gibt Blogger Marco Zehe.
  • Blogs zu Autismus: Die Firma Auticon, die schon lange autistische IT-Experten beschäftigt, stellte eine Liste mit interessanten Blogs von Autist*innen zusammen.

Videos

  • Der Philosoph und Autor Josef Schovanec gab ein interessantes und unterhaltsames Interview zu Autismus bei ARTE Future:
  • Vorurteile gegenüber behinderten Menschen: Im Stil von den Knet-Figuren “Wallace & Gromit” hat die Animationsfirma “Nick Park’s Aardman Animations” Knet-Tiere von Menschen mit Behinderung vertonen lassen. Mehr Videos gibt’s hier.

Verschiedene Artikel

  • Leben mit Spinaler Muskelatrophie: Bloggerin und Unternehmerin Anastasia Umrik schrieb einen berührenden und starken Text über den “Abschied von den Muskeln”.
  • Mode für kleinwüchsige Menschen: „Welcher Erwachsene möchte mit Winnie Puuh und Co. auf dem T-Shirt rumlaufen?“ fragt Blogger und Aktivist Michel Arriens im Bericht über das Modellabel “Auf Augenhoehe” bei “sagwas“, dem digitalen Labor für gesellschaftliche Debatten und Zukunftshemen der Friedrich-Ebert-Stiftung.
  • Faire Mode für Alle: Aktuell sammelt das Unternehmen “Wasni” Spenden, um noch mehr Menschen mit Behinderung einzustellen. Sie produzieren Sweater, Pullis, Hoodies und Jacken ökologisch und biologisch, sowie individuell auf Körpergrößen angepasst.
  • Barrierefreie Events: Wie barrierefreie Kommunikation auf Events gelingt, also z.B. Dolmetscher*innen für Gebärdensprache eingesetzt werden, darüber schrieb die Journalistin Lilian Masuhr bei dem Verband Famab. Die Inhalte sind Auszüge aus dem neuen Infoportal “Ramp-Up.me” der Sozialhelden für mehr Barrierefreiheit und Vielfalt auf Events. Aktivist Raúl Krauthausen hat eine klare Meinung zu Events, auf denen nur Männer eingeladen werden.
  • Twittern für blinde Menschen: Blogger und Geschäftsführer vom Blinden-und Sehbehindertenverband Hamburg, Heiko Kunert, freute sich über barrierefreie Bilder beim Deutschlandfunk und sieht hier noch Verbesserungspotential bei anderen Sendern. Hier erfahrt ihr, wie es funktioniert.

Veranstaltungen, Preise, Aufrufe

In eigener Sache

Über die Zukunft der Arbeit sprach Judyta Smykowski als Gast bei einer Podiumsdiskussion der Fachtagung “24 Stunden Zukunft” vom Deutschen Journalisten Verband in Potsdam.

Titelbild: Screenshot sz-online.de