In der vergangen Woche beschäftigten wir uns mit Beiträgen über Depressionen und andere psychische Beeinträchtigungen, einer Schulleiterin und ihrer exklusiven Haltung, sowie der neuen Kollektion von Tommy Hilfiger für Menschen mit Behinderung.

Artikel

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–> Tipp: Besonders normal – 3sat Mediathek.

  • Viele Menschen glauben, gehörlose Menschen seien stumm und nennen sie deswegen auch “taubstumm”. Das ist falsch, sagt unsere Autorin Clara Belz im Interview bei Aktion Mensch:

Tweets aus dem Alltag

Termine

  • Workshops und Ausstellung: Eine Reihe von Workshops bietet der Berliner Coworking-Space Tüchtig an. Am 26. April um 19 Uhr eröffnet eine Fotoausstellung mit anschließender Lesung von und mit Sven Kocar. Er fotografiert aufgrund seiner Spastik mit dem Fuß. Am 2. Mai gibt’s einen Poetry-Slam-Workshop in Laut- und Gebärdensprache für Kinder und Jugendliche. Am 3. und 11. Mai gibt es einen Fotografie-Workshop für sehbehinderte und blinde Kinder und Jugendliche. Anmeldung über info@kopfhandundfuss.de
  • Produktlösungen für Menschen mit Behinderung: Im Rahmen des Projekts CAREABLES startet das Fablab Berlin am 27. April eine neue Workshopreihe mit dem Ziel Menschen mit Behinderungen, Maker, Designer und andere Experten zusammenzubringen, um Open Source-Lösungen im Bereich Gesundheit und Wohlbefinden zu entwickeln. Anmeldung für den Projektstart.
  • Kimbuk ist das erste vielfältige Kinderbuchfestival in Deutschland. Es findet am Samstag, den 9. Juni in der Werkstatt der Kulturen in Berlin statt. Weitere Infos und Tickets unter Eventbrite.com.

In eigener Sache

  1. Beispiele für klischeehafte Darstellungsformen sind z.B. Begriffe wie „Geschlechtsumwandlungen“, „Schwulenehe“ und „schrille Paraden“.
  2. Homophobie ist ein medizinischer Begriff. Phobie bedeutet Angst, deshalb kann der Begriff auch entschuldigend wirken. Schwulen- und Lesbenfeindlichkeit ist Einigen allerdings zu schwach.
  3. “Sich zu seiner Homosexualität bekennen” ist eine Formulierung, die Außenstehende den betroffenen Menschen auferlegen. Bekennen bedeutet laut Duden: beichten. Dies tun die Menschen nicht.
  4. Beim Thema Homosexualität gibt es eine lesbische Unsichtbarkeit in den Medien, sagt der LSVD.
  5. Das Problem bei der Bebilderung von Homosexualität in den Medien ist: es sind meistens weiße Männer, die keine anderen Merkmale aufweisen wie Behinderung, Migration oder Religion.
  6. Formulierungsvorschlag für Journalist*innen: statt “wurde im falschen Körper geboren” eher schreiben: wurde bei der Geburt dem männlichen oder dem weiblichen Geschlecht zugewiesen.
  7.  Trans ist keine medizinische Diagnose, sondern ein persönliches Merkmal, dies müssen Journalist*innen beachten.
  • Es standen auch drei Leidmedien-Workshops an: Beim Türkischen Bund Berlin-Brandenburg, beim Landessportbund Niedersachsen und an der Hochschule Hannover.

Titelbild: Screenshot youtube.com : Tommy Hilfiger Adaptive | Driven by training