Folgende Themen haben wir für euch in der vergangenen Woche aufgeschnappt: nichtbehinderte Schauspieler*innen verkörpern behinderte Charaktere, behinderte Menschen bekommen endlich hohe Posten und Nominierungen für den 55. Grimme-Preis stehen fest. 

Beiträge

  • Die Arbeitslosenquote von Menschen mit Behinderung ist immer noch doppelt so hoch wie die Arbeitslosenquote aller nichtbehinderter Menschen. Gleichzeitig gibt es in Deutschland, trotz wachsender Wirtschaft, einen Fachkräftemangel. Die Aktion Mensch hat nun eine Broschüre herausgebracht, die 10 Gründe enthält, Menschen mit Behinderung zu beschäftigen.
  • Diagnose Down-Syndrom. Viele werdende Eltern haben Angst davor und stellen sich die Frage, was ihr Kind dann könne. Selbst versorgen, arbeiten, verlieben – ist das möglich? Mediziner in den USA und Niederlanden haben nun in einer Umfrage mehr als 2.600 Eltern über das Leben von und mit Kindern mit Down-Syndrom befragt.
  • Der 40-jährige Schauspieler Sebastian Urbanski ist der erste Mensch mit Down-Syndrom, der in den Bundesvorstand der Lebenshilfe berufen wurde.
  • Ein Besuch einer Messe, eines Festivals oder eines Kinos – Menschen mit Behinderung stoßen häufig vor Barrieren.
    rehacare.de hat mit uns über die Barrierefreiheit von Veranstaltungen, Informationsbeschaffung und das Projekt www.ramp-up.me gesprochen.
  • Die Nominierungen für den 55. Grimme-Preis des Grimme-Instituts stehen fest. Auch unsere Redaktionsleiterin Judyta Smykowski war Mitglied der Nominierungskommission im Bereich Fiktion.
  • In den USA wurde der Film “Ziemlich beste Freunde” neu verfilmt. Die Hauptrolle wird vom nichtbehinderten Bryan Cranston gespielt, bekannt u.a. aus der Serie “Breaking Bad”. The Daily Show-Moderator Trevor Noah erläutert sehr differenziert und unaufgeregt die Problematik an der Besetzung eines nichtbehinderten Schauspielers für die Rolle eines Charakters mit Behinderung.

Neues aus den sozialen Medien:

Titelbild:  Screenshot/ moviemom.com/the-upside/