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  • Beschreibung mit fahlem Beigeschmack.

    Beschreibung mit fahlem Beigeschmack.

    Janina R. aus Bochum: „Was für eine negative Beschreibung schon von vornherein. Das würde ich denken. Auf dieser Basis kann man nichts Positives heraufbeschwören, so wird immer ein fahler Beigeschmack bleiben: Eine ganz arme gebeutelte Person, die ganz tapfer irgendwie mit letzter Kraft versucht, noch ein paar schöne Lebensjahre zu erleben.“

  • An den Phrasen leidend.

    An den Phrasen leidend.

    Adina B. aus Hamburg: „Dieser Satz ist mir zu suggestiv. Durch die Wortwahl wird ein universelles Leiden unterstellt. Ich wünschte, Journalisten würden solche Worte nicht als leere Phrasen verwenden – und nur dann benutzen, wenn sie wirklich zur Situation passen. Das gilt auch für das unpassende Wort „Muskelschwund“. Ich sage lieber: Ich habe eine Muskelkrankheit.“

  • Lernt länger, versteht alles.

    Lernt länger, versteht alles.

    Michael M. aus Kassel: „Es wird oft nur auf das geschaut, was ich nicht kann. Jeder Mensch kann etwas. Wir lernen manchmal langsamer oder brauchen gute Unterstützung. Wir brauchen etwas länger zum lernen, aber wir verstehen alles.“

  • Über Behinderung lachen.

    Über Behinderung lachen.

    Laura G. aus Berlin: „Ich habe noch nie jemanden trotz seiner Behinderung lachen gesehen. Ich lache mit und oft auch über meine Behinderung. Und meine Lebensfreude hätte ich auch ohne Behinderung.“

  • Lieber losbinden.

    Lieber losbinden.

    Michael Z. aus Berlin: „Ein Rollstuhl ist keine Einschränkung, sondern ein Fortbewegungsmittel. Sollten Sie tatsächlich jemanden treffen, der an den Rollstuhl gefesselt ist, binden Sie ihn los!“

  • Mensch mit Lernschwierigkeiten.

    Mensch mit Lernschwierigkeiten.

    Anette B. aus Baunatal: „Ich möchte nicht geistig behindert genannt werden, weil dieser Begriff mich schlecht macht. Viele Menschen denken, dass ich dumm bin und nichts lernen kann. Ich möchte lieber Mensch mit Lernschwierigkeiten genannt werden.“

  • Kein absolutes Nichts.

    Kein absolutes Nichts.

    Christian O. aus Hamburg: „Klar – draußen herrscht seit seiner Geburt auch eine immerwährende Sonnenfinsternis, die Lampen funktionieren nicht mehr und jegliche Lichtquellen sind versiegt. Dieser philosophisch anmutende Satz ist purer Nonsens, denn nur ein verschwindend geringer Teil aller Blinden sieht wirklich rein gar nichts. Doch wer sagt uns, dass dieses ‚Nichts‘ wirklich die absolute Dunkelheit ist?“

Aktuelles

Workshops mit dem Leidmedien-Team – Inklusion & Barrierefreiheit
in Aktuelles

Workshops mit dem Leidmedien-Team – Inklusion & Barrierefreiheit

Wir bieten für Redaktionen Workshops zur Sensibilisierung im Bereich Sprache und Bilder über Menschen mit Behinderungen an. Mögliche Themen können außerdem Interviewtraining und Barrierefreiheit im Netz sein. Bei Interesse können Sie uns gerne kontaktieren.

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Foto: Thilo Rückeis/ Tagesspiegel
in Aktuelles

Reporter der Paralympics Zeitung: „Bei den Paralympics geht es emotionaler zu“

22 junge Journalist*innen bilden das Team der diesjährigen „Paralympics Zeitung“, ein Projekt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und des Tagesspiegel. Die erste Printausgabe erscheint am 8. September. Wir haben den jungen Reporter David Hock zum Gespräch getroffen.

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Der Erzählband "Bärenzart". Copyright: Passanten Verlag
in Aktuelles

Buchvorstellung in Einfacher Sprache

Das Buch heißt „Bärenzart“. Alexandra Lüthen hat das Buch geschrieben. Sie hat es in Einfacher Sprache geschrieben. Es sind 13 Geschichten über junge Menschen mit Lernschwierigkeiten. Sie wollen lieben, selbstständig und selbstbestimmt leben.

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Der Erzählband "Bärenzart". Copyright: Passanten Verlag
in Aktuelles

„Bärenzart“- Autorin Alexandra Lüthen im Interview

Der Autorin Alexandra Lüthen geht es um die Wirkung ihrer Worte und das Transportieren von Botschaften. Das tut sie auch in Einfacher Sprache. Im Interview spricht sie über ihren Erzählband „Bärenzart“. Er enthält kurze Geschichten über Emotionen wie der Liebe und literarisch festgehaltene Situationen des Alltags.

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Behindert sein = Sterben wollen? Filmkritik „Ein ganzes halbes Jahr“
in Aktuelles

Behindert sein = Sterben wollen? Filmkritik „Ein ganzes halbes Jahr“

Ist das Leben mit Rollstuhl lebenswert? Laut der Figur Will Traynor im Film “Ein ganzes halbes Jahr” ist es das nicht. Er möchte sterben. Menschen mit Behinderung kritisieren die Dramaturgie des Plots. Ein Kommentar von Judyta Smykowski.

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Käfig-Demo zu #NichtMeinGesetz
in Aktuelles

Käfig-Demo zu #NichtMeinGesetz

Am 28. Juni sperrten sich Aktivist*innen für Inklusion aus ganz Deutschland am Berliner Hauptbahnhof in einen Käfig ein. Sie demonstrierten gegen den geplanten Entwurf zum Bundesteilhabegesetz des Bundesministerium für Arbeit und Soziales, der am selben Tag vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Ein kleiner Überblick zu den Reaktionen der Medien und auf Twitter.

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Kleiner Mann – und nun? #KeinZwerg
in Aktuelles

Kleiner Mann – und nun? #KeinZwerg

In der Süddeutschen Zeitung wurden gestern mehrere kleinwüchsige SchauspielerInnen in einer Fotoserie dargestellt. Anlass war der Tod des Schauspielers Michu Meszaros, der jahrelang die Figur von „Alf“ in der gleichnamigen Serie verkörpert hatte. Was jedoch als Würdigung angekündigt wurde, entpuppte sich schnell als ein Text mit klischeebeladenen Diskriminierungen. Ein Shitstorm im Netz war die Folge. Hier ein Überblick über die Reaktionen.

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Magazine für gehörlose Menschen
in Aktuelles, Analyse

Magazine für gehörlose Menschen

Manche Menschen glauben, nur weil gehörlose Menschen nichts hören, lesen sie auch nicht gerne. Dabei ist die Auswahl an Zeitungen für gehörlose (und schwerhörige) Menschen sehr vielfältig. Clara Belz hat sich durchgeblättert.

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Presseschau zu #NichtMeinGesetz – Demo am Reichstagsufer
in Aktuelles, Analyse

Presseschau zu #NichtMeinGesetz – Demo am Reichstagsufer

Am 11. Mai ketteten sich rollstuhlfahrende Aktivist*innen aus ganz Deutschland am Reichstagsufer in Berlin über Nacht an. Sie demonstrierten für mehr Barrierefreiheit von Orten der privaten Wirtschaft (Restaurants, Kinos etc.) und für ein Recht auf Sparen auch bei Assistenzbedarf. Damit kritisierten sie die Entwürfe des „Bundesgleich-stellunggesetzes“ und des „Bundesteilhabegesetzes“. Ein kleiner Überblick zu den Reaktionen der Medien und auf Twitter.

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Blind in den sozialen Medien: Zwischen alten Barrieren und neuen Tools
in Aktuelles, Kolumne

Blind in den sozialen Medien: Zwischen alten Barrieren und neuen Tools

Wenn blinde Menschen soziale Medien wie Twitter und Facebook nutzen, stoßen sie hierbei immer wieder auf Barrieren. Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Heiko Kunert über aktuelle Tools für mehr Barrierefreiheit im Netz.

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Screenshot: heute.de
in Aktuelles

„Wer David Helfgott die Musik nimmt, der nimmt ihm sein Leben“

Wie gelingt ein Film-Porträt über eine Person, die nicht leicht zu interviewen ist, ohne voyeuristisch zu sein? Der Dokufilm „Hello I am David“ gibt einen sensiblen Einblick in das Leben des Pianisten David Helfgott, der mit einer schizoaffektiven Störung lebt. Unser Autor Jens Brehl unterhielt sich mit der Regisseurin Cosima Lange.

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